Ein Weg von 40 Tagen - die Fastenzeit

Was ist wirklich wesentlich, was brauchen wir, worauf können wir verzichten? Gedanken, die wir uns als Schule in der Fastenzeit 2021 machen, egal ob es unseren Konsum betrifft oder unsere Stimmungslage. Ein Beitrag von Sieglinde Kogler-Sobl

 

 

 

Ein Weg von 40 Tagen  -  die Fastenzeit

 

  • Fasten ist Einladung und Chance, darüber nachzudenken was für unser Leben wesentlich ist.
  • Wir sind auch eingeladen unseren Lebensstil zu überdenken und uns die Frage zu stellen: „Wovon haben wir zu wenig und wovon haben wir zu viel?“
  • Fasten kann auch heißen auf Gewohntes zu verzichten und den Blick auf Notleidende zu richten.
  • Fasten kann heißen, sich für andere Menschen einzusetzen.
  • Fasten kann auch bedeuten umzukehren und neu zu beginnen – sein Leben neu ausrichten.


Mit diesen Themen haben sich viele Schüler*innen in den unterschiedlichsten Klassen auseinandergesetzt. Neben dem „Kleidertauschprojekt“ für die ganze Schule (initiiert von den 2. Klassen im Sinne der Nachhaltigkeit) haben sich viele Gruppen auf einen „Fasten-Einkehr-Weg“ gemacht.  Thematisch ging es dabei um Vergebung, Versöhnung, Ermutigung und Frieden.

Zwei Schüler*innen geben uns Einblick in ihre Erfahrungen:

 

Beim Kreuzweg zur Weizbergkirche gibt es eine Station namens „Das weiße Band“. Zuerst wurde uns eine Geschichte vorgelesen, in der es um einen Mann geht, der nach einer schlimmen Tat wieder zu seiner Familie zurückkehrt. Danach wurden uns 3 Fragen gestellt, in denen es um Vergebung ging. Bevor wir gingen, durfte jeder von uns ein weißes Band auf einen der drei kleinen Bäume hängen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und es ist mir dabei auch gut gegangen.Katharina Rauchenberger 2c


Ich finde es war eine sehr schöne Erfahrung. Die Geschichte hat gezeigt wie wichtig es ist verzeihen zu können und wie sich Menschen darüber freuen wenn ihnen verziehen wird. Sie hat vermittelt, wie wichtig es ist, Menschen eine zweite Chance zu geben. Es ist doch viel schöner wenn sich alle vertragen als wie wenn alle streiten. So konnte der Sträfling, der seine Tat offensichtlich bereute mit dem Thema abschließen und musste sich nicht ein ganz neues Leben aufbauen. Ich nehme mir die Botschaft mit, dass es sehr wichtig ist zweite Chancen zu vergeben und zu verzeihen.Nina Buchgraber 4b