Zeitzeugin an der Neuen Musik-Mittelschule Weiz

Hermine LISKA, eine der letzten Zeitzeuginnen, die noch in die Schulen kommen, wurde von Maria Fink an die Neue Musik-Mittelschule Weiz eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Liska verweigerte als Kind den Hitlergruß und wurde deswegen in eine Erziehungsanstalt eingewiesen. Das war für sie sehr schmerzlich, denn sie wuchs wohlbehütet in einer Kärntner Bauernfamilie auf, die bekennende Zeugen Jehovas waren – damals wurden sie Bibelforscher genannt.

Die Zeugen Jehovas wehrten sich standhaft gegen Hitler und den Nationalsozialismus, denn sie hielten sich strikt an das Gebot: „Du sollst nicht töten“. Deshalb wurden viele von ihnen verhaftet, in Konzentrationslager gebracht und getötet.

Die vierten Klassen der Musikmittelschule hörten sehr aufmerksam zu und stellten viele Fragen. Auch eine dazu gehörige Ausstellung informierte sie über diese schreckliche Zeit.

Gerade heute, wo sich überall in Europa erneut ein gewisser Rechtsruck bemerkbar macht, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sich erneut ausbreiten, ist es wichtig, Jugendliche zu informieren. – Maria Fink